Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz

Heroin und Crack

Besitz von Betäubungsmitteln: Heroin

 

Heroin ist ein aus Schlafmohn gewonnenes Opiat und ein Opium-Ersatzstoff. Es hat nicht nur eine entspannende und beruhigende Wirkung, sondern wirkt auch schmerzhemmend.

Bei Konsumenten kann es zu großer Euphorie kommen, während sie die Wahrnehmung der Realität verlieren. Hierin liegt auch die Gefahr von Heroin, welches als gefährlichstes illegales Betäubungsmittel gehandelt wird.Auf der Liste der gefährlichsten Drogen ist Heroin – gleich nach Alkohol, welcher aufgrund seiner weiten Verbreitung und der Sozialschädlichkeit auf Platz eins liegt – auf Platz zwei.

Der Konsument erfährt nicht nur einen immensen Realitätsverlust, sondern auch die Grenze zu toxischen bis hin zu tödlichen Dosen verläuft fließend und ist häufig schwer zu bestimmen.

Im Jahr 2015 gab es in Deutschland 1226 Drogentote, rund 200 mehr als noch im Jahr 2014, der Großteil davon durch Heroin. Dies ist auch mit dem extrem hohen Suchtpotenzial von Heroin zu erklären: Bereits der erste Konsum kann eine starke Abhängigkeit begründen. Diese Abhängigkeit ist in der Regel nicht nur physischer, sondern auch psychischer Natur, sodass der Konsument aufgrund des Gewöhnungseffekts nach kurzer Zeit immer mehr Heroin konsumieren muss um seine Sucht zu befriedigen. Dies ist nicht nur kostspielig und lebensgefährlich, sondern in aller Regel auch rechtswidrig.

So stellen die §§ 29 ff. BtMG nicht nur den unmittelbaren Umgang mit Heroin unter Strafe, sondern es kommt in Zusammenhang mit Heroin auch häufig zu weiteren Straftaten, welche der Beschaffung dienen: Körperverletzungen, diverse Eigentumsdelikte und sogar illegale Prostitution sind immer wieder Straftaten mit denen sich die Gerichte im Zusammenhang mit Heroin beschäftigen müssen. Für die Strafbarkeit von etwa Handeltreiben, Ein- und Ausfuhr, Herstellung, Veräußerung, Abgabe, etc. von bzw. mit Heroin gilt das gleiche wie für alle anderen vom BtMG umfassten Drogen. Insofern sei auf meine betreffenden Seiten, zu Kokain oder zu Marihuana verwiesen.

Die Grenze für die sogenannte Geringe Menge liegt bei Heroin bei 1,5 Gramm reinem Heroinhydrochlorid. Dies entspricht etwa 150 Konsumeinheiten á 10 mg oder 30 Konsumeinheiten á 50 mg. Im Allgemeinen sei gewarnt: Auch die Gerichte wissen um die Gefährlichkeit von Heroin, weswegen hier in aller Regel mit höheren Strafen zu rechnen ist als bei Delikten in Verbindung mit anderen Betäubungsmitteln.

Daher ist ein guter Rechtsanwalt, welcher mit der Materie vertraut ist, unverzichtbar. Sie können mich jederzeit konsultieren, sei es weil gegen Sie ein Ermittlungsverfahren eingeleitet wurde, weil bei Ihnen eine Hausdurchsuchung durchgeführt wurde, weil sie eine Vorladung als Beschuldigter erhalten haben, oder aus jedem sonstigen Grund der Sie darauf schließen lässt, strafrechtlich wegen eines Heroindelikts verfolgt zu werden. Vereinbaren Sie am besten noch heute einen Termin zum Erstgespräch.

 

 

Besitz von Betäubungsmitteln: Crack

 

Crack ist eine besondere Form des Kokains, welche aus Kokainsalz in Verbindung mit Natron hergestellt wird. Seinen Namen hat das Crack von dem knackenden (englisch: „to crack“) Geräusch, welches beim Verbrennen der Crack-Kristalle entsteht. Beliebt ist Crack gerade wegen seiner unmittelbaren Wirkung.

Zeitgleich birgt Crack eine hohe Suchtgefahr: Es wird als das Betäubungsmittel mit dem größten psychischen Suchtpotenzial gehandelt. Darüber hinaus gilt für Crack das gleiche wie das zu Kokain gesagte. Die Grenze zwischen der geringen und nicht-geringe Menge ist bei Crack ebenfalls die gleiche wie bei Kokain.

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